Die Stiftung
J. und E. Frauendorfer-Förderstiftung
Die Stiftung verdankt ihren Namen dem Ehepaar Frauendorfer, das im letzten Jahrhundert in Hamburg gelebt hat. Sie waren ein außergewöhnliches Paar:
Joseph Frauendorfer war Jurist und eröffnete auf St. Pauli, damals viel mehr als heute eine Arme-Leute- und eine Skandal-Gegend, eine Anwaltskanzlei.
Emerentia Frauendorfer hat in der Anwaltskanzlei mitgearbeitet – damals ungewöhnlich für eine Frau, schließlich musste bis in die 1970er Jahre der Ehemann der Berufstätigkeit seiner Gattin zustimmen.
Die beiden waren kinderlos. In ihrem Testament haben sie ihr Vermögen der Stadt Hamburg vermacht mit der Vorgabe, mit diesem solche Schüler:innen auf ihrem Bildungsweg zu fördern, die einen guten Schulabschluss machen möchten, dafür aber nicht optimale Bedingungen haben. Diese hat hierfür die J. und E. Frauendorfer-Förderstiftung gegründet. Der Stiftungszweck wurde seit 1986 mit dem Stipendienprogramm Abitur – Deine Chance, seit 2025 mit der Weiterentwicklung Perspektive+ umgesetzt.

Emerentia und Joseph Frauendorfer, das Stifter-Ehepaar
Dürr-Stiftung
In der Dürr-Stiftung hat die Frauendorfer-Förderstiftung eine Partnerin, die das Stipendienprogramm dankenswerter Weise seit vielen Jahren unterstützt.
Vorstand
Der Vorstand der J. und E. Frauendorfer-Förderstiftung besteht aus Leitungspersonen der Hamburger Schullandschaft. Er bestimmt die grundsätzliche Ausrichtung der Stiftungsarbeit und entscheidet auch, wer in das Stipendium Perspektive+ aufgenommen wird. Ihm gehören an:

Heinz Grasmück
Direktor des Landesinstituts für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung in Schulen (LI) (Vorsitz)

Michael Hunger
Schulleiter der Anna-Warburg-Schule Niendorf

Oliver Lerch
Schulleiter der Gyula Trebitsch Schule Tonndorf

Stefan Möller
Fachaufsicht Stadtteilschulen in der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

Jan Wittig
Referatsleitung, Rechtsabteilung der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)